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Montag, 26. januar 2009
Niemand ist sich sicher was hinter seinem Rücken passiert.
Verdrehen sie die Augen? Grinsen sie boshaft? Oder verbeiten sie weiter Lügen?
Nun - that's life.
Bei ca. 6705 Millionen Menschen (2008) auf der Welt ist sowieso der größte Teil von Anfang an gegen uns - eine grobe Schätzung lasse ich hier mal aus.
Diesen bestimmten Bruchteil der gesamten Weltbevölkerung, den wir kennen - oder zumindest meinen zu kennen - ist so unglaublich gering, dass er in dieser Größenrechnung nie auftauchen würde.
Eine kleine mathematische Unterstützung:
1% von 6705 Millionen sind ........... 67.050.000 (67,05 Millionen)

Bei diesen Zahlen kommt man sich vielleicht verloren vor, wagen wir doch einmal einen "kleinen" Vergleich:
Deutschland hat rund 82 Millionen Einwohner.
Diese 1% der Weltbevölkerung entspricht grob der deutschen Einwohnerzahl.

Jetzt folg euer kleiner Vergleich:
Nun, wen kennen wir?
Machen wir doch mal eine gemeinsame Hochrechnung:

Familie
Freunde, Bekannte (vom Kindergarten bis heute)
Mitschüler, Lehrer, Kommilitonen, Dozenten, Arbeitskollegen
Ärzte und Angestellte
Verkäufer, Berater,
Internetbekanntschaften,
Schornsteinfeger,
Hausmeister,
Müllmänner,
Camping-, S-Bahn-, Zug-, ...nachbarn, einfach alle.

[Eine kleine Hochrechnung von Euch als Kommentar, würde mich sehr freuen und wäre für andere sicher auch aufschlussreich - versucht es einfach mal]
 
Nun habt ihr eine Zahl vor euch, die ihr entweder pedantisch oder grob aus Schätzwerten errechnet habt.
Diese Zahl sagt nichts über euch aus. Sie ist imaginär und doch im Moment der Endsumme real.
Egal ob 50 oder 5000 - egal welche Zahl ihr vor euch habt, die Menschen an die ihr gedacht habt sind real, sie kennen euch, haben euch mal die Hand geschüttelt oder machen sich Sorgen um euch, wenn die Straßen draußen glatt sind.
Ist es nur ein Mensch auf dieser riesigen Erde, der euch versteht, euch zuhört, euch respektiert, euch hilft, .... wenn ihr an diese Person/en denkt, habt ihr alle vergessen, die hinter eurem Rücken stehen könnten, selbst wenn es 6705 Millionen sind.
von Sabrina - veröffentlicht in: Gedanken
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Freitag, 26. dezember 2008
Die Last des Tages versteckt sich überall,
in der trägen Luft,
in den grauen Wolken,
in der zähen Minute,
in den schwarzen Augenrändern.

Auch im Herzen versteckt sie sich
doch dort ist sie schwer zu erkennen.
Sitzt dieser Erreger ersteinmal darin,
ist es nicht einfach ihn loszuwerden...

Für alles gibt es seinen Platz
auch Kummer im Herzen,
Schwermut im Geist...
Alles ist und wird sein.
Schwarz und Weiß,
Gut und Böse,
Anfang und Ende.
Eines existiert ohne das andere nicht.
Weiß auf weißem Hintergrund ist unsichtbar, nicht existent.
Ein Sündenfall in der Hölle ist Normalität.
Und der Anfang ist immer der Anfang vom Ende...

Ist es das? Erkenntnis ist etwas anderes.
Große Gelehrte haben auch schon seitenweise Papier damit bedruckt,
und ich, ein kleines Menschchen auf dieser riesigen Erde,
befasst sich mit Dingen, die im Kopf herumpoltern,
tippt sie ein und hofft, dass sie im Nirvana der Bits verschwindet.

Worte und Gedanken, die nicht eins werden wollen, wie man unschwer oben erkennen kann.
Hiermit ist es von mir als ein vortrefflich nichtssagender Artikel ausgeschrieben.
(Punkt)

von Sabrina - veröffentlicht in: Gedanken
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Donnerstag, 21. august 2008
Aufgereiht stehen sie
adrett und akkurat
niemand auch nur einen Ton zu sagen vermag

Sie fallen immer auf die Knie
bedauernd und betroffen
doch niemand fühlt sich durch klagende Blicke getroffen

Sie verlangen nach mehr Lügen
doch still und leise wächst die Sucht
den anderen zu betrügen
einer unter Hunderten sucht die Flucht.
von Sabrina - veröffentlicht in: Gedanken
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Donnerstag, 21. august 2008
Viele Seiten groß und klein
ließ' ich auf mich wirken -
alles voll mit Trug und Schein -
ließ' mich oft bezirzen.

Doch nun ist's Schluss
mit allen Wörtern,
geb' der Seele einen Kuss -
will nicht weiter nur erörtern.

Vieles laß' ich -
und vergaß' ich
und meine Seele wurde kränker,

doch ich lebe
bis ich sterbe
meine Seele holt kein Henker!

19.03.2007
von Sabrina - veröffentlicht in: Gedanken
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Dienstag, 19. august 2008
Das lange Gehen beginnt -
alles um uns herum lebt und bebt
sie rennen ohne Hast
sie rasten ohne Lust
es geht nur in eine Richtung.

Man kommt nicht dagegen an -
sie laufen schnurgeradeaus
und bilden eine Mauer

die erst verschwindet
wenn man eine Zeit lang vor ihr hergeschoben wurde


und langsam mit ihr verschmilzt.
von Sabrina - veröffentlicht in: Gedanken
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